So geht das.
Thorsten Knopke beim Sichtprüfen des Abwassers
Ein großer Teil der Abwässer wird in zentralen Kläranlagen gereinigt. In ländlichen, weniger dicht besiedelten Gebieten kann jedoch der Anschluss an eine zentrale Kläranlage mit unverhältnismäßig hohem technischen und finanziellen Aufwand verbunden sein. In diesen Fällen kann die zuständige Gemeinde die Pflicht der ordnungsgemäßen Abwasserbehandlung auf den Grundstückseigentümer übertragen. Hier kommen Kleinkläranlagen zum Einsatz.

Dies sind Anlagen zur Reinigung von häuslichem Abwasser mit einem Abwasseranfall bis zu 8 m³/d. Sie kommen unter anderem bei Einzelhäusern, kleinen Siedlungen, Herbergen oder Gaststätten zum Einsatz.

Die Anlagen bestehen zumeist aus einem Absetzbecken (Dreikammer-Faulgrube), in der die im Abwasser enthaltenen Feststoffe und aufschwimmende Fette abgetrennt werden. In weiterer Folge wird das Abwasser in einer biologischen Stufe behandelt, in der das Abwasser von gelösten organischen Schmutzstoffen gereinigt wird. Kleinstlebewesen wie Bakterien, Einzeller oder Pilze bauen diese Stoffe ab.

Thorsten Knopke bei der Geruchsprobe des Abwassers

So klein und so wichtig.

Die Wartung von Kleinkläranlagen ist gesetzlich vorgeschrieben. Nur durch den Vertrag mit einer gesetzlich zugelassenen Wartungsfirma wird der Nachweis erbracht. Die Knopke Umweltschutz ist in 7 Landkreisen und in Bremen als Wartungsfirma zugelassen. In der Elbe-Weser-Region sind wir in Osterholz, Cuxhaven, Stade, Wesermarsch, Soltau-Fallingbostel, Rotenburg und Oldenburg vertreten.

Insgesamt betreuen wir über 650 Kleinkläranlagen die wir 1-3 Mal im Jahr warten und wo wir Wasserproben entnehmen. Tendenz steigend.

Auch die Planung, den Neubau, die Reparatur oder Umrüstung von Kleinkläranlagen führen wir durch. So können wir Ihnen komplette und individuelle Lösungen aus einer Hand anbieten, zu einem Festpreis und mit Garantie für eine sorgfältige Arbeit – im Sinne der Umwelt und unserer Kunden.

Vollbiologische Kleinkläranlage.

Die Kleinkläranlagen ohne zusätzliche Reinigungsstufe haben nach Ende ihres gesetzlichen Bestandsschutzes( 15 Jahre ) keine Zukunft mehr, da man sich in EuropaEuropa das Ziel gesetzt hat, dass das Wasser wieder sauberer wird. Deshalb schreibt die Wasserrahmenrichtlinie der EU vor, dass alle Einwohner bis 2015 Ihre Abwässer voll biologisch reinigen müssen.

Das heißt die vorhandenen Dreikammer Gruben mit Verrieselung müssen umgerüstet werden auf biologische Reinigung: Entweder mit einem Pflanzbeet zur Reinigung oder mit einer technischen Umrüstung zur biologisch-technischen Anlage.

Diese Umrüstung ist keine vorübergehende Lösung sondern eine entgültige. Kleinkläranlagen sind größeren Kläranlagen gleichgestellt da die Reinigungsleistung mit denen größerer Anlagen absolut vergleichbar ist. Das hat sogar die EU vor kurzem testiert.